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Web 2.0

Was ist neu an Web 2.0?

Jeder spricht vom neuen Web 2.0 - doch ist es denn wirklich neu und wenn ja, was sind denn die Veränderungen zu früher?

Früher ist man einfach durch das Netz gesurft, indem man auf verschiedenen Webseiten von verschiedenen Anbietern, z.B. Vereine, Unternehmen oder Hochschulen unterwegs war und diese Inhalte angeschaut und gelesen hat. Der private Nutzer konnte von den Seiten Informationen bekommen, die täglich, wöchentlich oder auch nur monatlich vom Editor erneuert wurden. D. h. ursprünglich bestand das Internet aus vielen statischen HTML-Seiten, die ins Netz gestellt wurden und auf denen der Nutzer nur „rumklicken" durfte. Das Internet war eine Technologie, durch die Editoren Daten veröffentlichen konnten, indem diese Daten auf einen öffentlichen Server kopiert wurden. Das heißt, dass nur wenige Editoren einer Vielzahl von Nutzern Informationen geliefert haben. Die Nutzer waren somit sehr passiv und kommentieren oder kommunizieren konnte man nur in Gästebüchern der jeweiligen Webseiten oder in Chats und Foren.
Heute wird man ständig von Bekannten dazu eingeladen, sich irgendwo anzumelden und mitzumachen, sei es z.B. „Xing" (früher „OpenBC"), „Studi-Verzeichnis" oder seinen Geburtstag bei www.birthdayalarm.com, einem Online-Geburtstagskalender, einzutragen. Mittlerweile kann man nicht mehr nur Seiten im Internet anschauen, sondern es kann nun jeder auf irgendwelchen „fremden" Webseiten wie z.B. eingerichteten Blogs oder Wikis seine Meinung schreiben, Artikel, Videos oder Fotos hochladen und mit eigenen Daten ein eigenes Profil schaffen, wie z.B. in Xing. Somit ist das World Wide Web heute nicht mehr statisch, sondern dynamisch. Es sind neue Möglichkeiten hinzugekommen, die dem Nutzer mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung und zum Mitmachen geben. Neu ist, wie auch Herr Stöcker im Spiegel schreibt, dass dies alles online geschieht und nur ein Browser benötigt wird, um mitmachen zu können. Damit wurde die Trennung zwischen Nutzern und Editoren aufgehoben. Heute, so sieht das laut der Site www.webdesign-in.de auch Tim O'Reilly, steht somit die Kommunikation der Nutzer untereinander im Vordergrund. Unterstützt wird diese Entwicklung, indem nun alle Kommentare, z.B. in einem Blog, archiviert werden können, was früher in einem Chat nicht möglich war.
Sicher ist, dass sich die Internet-Technologie und die Art des Denken der Nutzer in den letzten Jahren verändert hat und somit auch die Möglichkeiten und der Gebrauch des Internets. Ob man diese Veränderungen als eine neue Generation und damit Web 2.0 bezeichnen kann, bleibt wohl Ansichtssache.



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